Solidaritätskomitee für Iran Frankfurt -SKIF-

کمیته همبستگی برای ایران فرانکفورت

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In Solidarität mit dem Aufstand im Iran

16. Azar 2011

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16. Azar (7. Dezember), der Studententag im Iran


Der Studententag (7. Dezember) ist ein wichtiger Tag in der Studentenprotestbewegung im Iran.

Am 7. Dezember 1953, gut drei Monate nach dem Putsch der CIA und dem Sturz der Regierung von Mossadegh, eröffnete die

Polizei des Schahs das Feuer auf Studenten, die gegen die Wiederaufnahme der nach der Verstaatlichung der Erdölindustrie

abgebrochenen diplomatischen Beziehungen zwischen Iran und Großbritannien demonstrierten. Drei von ihnen starben. An

diesem Tag signierten die Universitäten ein ungeschriebenes Gelöbnis: “Gegenüber Tyrannen darf man nicht schweigen“.

 

Seitdem ist 7. Dezember ein jährlicher Tag des Protests von Studenten im Iran gegen Unterdrückung und Despotismus und  für

Freiheit und Demokratie. An diesem Tag erheben die Studenten im ganzen Land an den Hochschulen ihre Stimme, formulieren

ihre Forderungen und veranstalten breite Proteste. Sie treten gemeinsam auf mit Forderungen wie "Einigkeit, Kampf, Sieg",

"Bedingungslose Freiheit für alle politischen Gefangenen" und "Freiheit und Gleichheit".

 

Das diktatorische Regime fürchtet auch heute diesen "Tag der Studenten" und versuchte auch in diesem Jahr mit seinen

verschiedenen Sicherheitsorganen durch massive Repression die Studenten einzuschüchtern und ihre Versammlungen an

diesem Tag zu verhindern.

 

Angesichts des sich trotz Staatspropaganda im Iran zuspitzende Unmuts, entscheiden sich immer größere Teile der Bevölkerung

gegen das despotische Regime, das durch seine gescheiterte Sozial- und Wirtschaftspolitik  und aggressive Außenpolitik die

soziale und wirtschaftliche Situation im Iran im Eiltempo verschlechtert und weite Teile der Menschen in Armut und Hunger treibt.

 

In der Islamischen Republik Iran sitzen zurzeit viele oppositionelle Studenten in Haft. Sie werden in Schnellverfahren zu harten

Gefängnisstrafen verurteilt. Ihnen wird den Verstoß gegen die nationale Sicherheit, die Zusammenarbeit mit den

Exil-Organisationen vorgeworfen, haben für mehrere Semester Studienverbot erhalten oder werden vom Weiterstudium

ausgeschlossen.

 

Das Kultusministerium und der oberste Rat der Kulturrevolution setzen gerade die Anweisung des Religionsführers Chamenei

um, die Bereiche Geistes- und Sozialwissenschaften unter die Kontrolle der Geistlichkeit zu stellen. Chamenei hatte letztes Jahr

in einer Predigt kritisiert, dass die Universitäten zu sehr von westlichem Gedankengut und westlicher Dekadenz beeinflusst seien

und die Verantwortlichen angewiesen, insbesondere die Geistes- und Sozialwissenschaften streng zu islamisieren.

 

Seit geraumer Zeit sind stets Basidschi-Milizen zur Kontrolle der Studenten an den Universitäten präsent. Auch

Revolutionswächter und Sicherheitsbeamte in Zivil haben jederzeit Zugang zu den Universitäten. Nicht selten wurden

Studentenheime in Teheran und anderen Städten überfallen.

 

Die Studenten als eine wirksame soziale Antriebskraft und ein Teil der Bewegung der iranischen Bevölkerung gegen die Tyrannei

wollen aber trotz dieser massiven, Unterdrückung und eines offiziellen Verbots am 7. Dezember ihren Protest zeigen.


Zum Jahrestag des 7. Dezember 1953 (Studententag) erneuern wir unseren Protest gegen diejenigen, die die Freiheiten an

unseren Universitäten auf das schändlichste untergraben und rufen alle freiheitsliebenden Menschen und

Menschenrechtsorganisationen im Iran und auf der ganzen Welt auf, die folgenden Forderungen zu unterstützen und sich mit den

Kämpfen der Studenten und der Bevölkerung für Freiheit und Demokratie im Iran zu solidarisieren:

 

- Sofortige und bedingungslose Freilassung aller politischen Gefangenen im Iran.

- Abzug aller Repressionsorgane des Regimes aus den Universitäten im Iran.

- Aufhebung von Bestimmungen der staatlichen Disziplinarausschüsse für den  temporären und dauerhaften Ausschluss von

protestierenden Studenten aus den  Bildungseinrichtungen.

- Stopp der willkürlichen Entlassung und keine Ersetzung der unabhängigen Professoren durch unqualifizierte Außenstehende.

- Stopp der Auflösung der Autonomie der Universitäten und Einhaltung der  akademischen Freiheiten und der Menschenrechte in

den Universitäten.

- Beendigung der geschlechtsspezifischen Trennung von Studenten und ein Ende der staatlichen und   ideologischen Eingriffe in

den  Geisteswissenschaften.

 

Die starke Studentenbewegung im Iran steht fest auf der Seite des mutigen Kampfes iranischer Bevölkerung für Freiheit und

Demokratie. Auch Gewalt, Folter und Hinrichtung können die Resonanz ihrer Forderungen nach Freiheit und Gleichheit nicht zum

Schweigen bringen.

 

Lang lebe die Erinnerungen an die Opfern der iranischen Studentenbewegung für Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit!

 

SKIF – Solidaritätskomitee für Iran, Frankfurt am Main

 

16. Azar 1390 (7. Dezember 2011)

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 07. Dezember 2011 um 11:38 Uhr
 

Int. Menschenrechtstag

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Aufruf zum

Internationalen Menschenrechtstag

 

Das Konzept der Menschenrechte geht davon aus, dass alle Menschen allein aufgrund ihres Menschseins mit gleichen Rechten

ausgestattet und dass diese egalitär begründeten Rechte universell, unveräußerlichund unteilbar sind.


Das Bestehen von Menschenrechten wird heute von fast allen Staaten prinzipiell anerkannt aber leiderhalten sie sich nicht alle

daran!  


Aus diesem Anlass treffen wir uns am Samstag den 10. Dezember 2011, zum Internationalen Menschenrechtstag, um mit einer

Mahnwache unseren Protest gegen Verletzung der Menschenrechte kund zu geben.  



Zeit: 17:00 bis 18:30 Uhr  


Ort: Freßgass, Frankfurt am Main


Mahnwache und ein kurzer Marsch



SEI DABEI UND SETZE MIT DEINER ANWESENHEIT  EIN ZEICHEN!



SKIF - Solidaritätskomitee für IRAN, Frankfurt am Main

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 07. Dezember 2011 um 13:37 Uhr
 

Frankfurter Buchmesse 2011

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SKIF bei der Frankfurter Buchmesse 2011

14. bis 16. Oktober 2011

Meinungsfreiheit hat keine Alternative


Mit der “Frankfurter Buchmesse“, das weltweit größte und bedeutendste Ereignis für Verlage, Literaten und Buchhandel ist man

sonah am Puls der Zeit. Dabei ist die Lust auf Neues die Energie, welche alle beflügelt, die dort zusammentreffen.


 Unter dem Motto " Meinungsfreiheit hat keine Alternative" wird “SKIF - Solidaritätskomitee für Iran, Frankfurt am Main“ auch in

diesem Jahr ein vielfältiges Programm rund um die iranische Kultur und Literatur bieten und aufgrund der weiteren Einschränkungen

der Meinungs- und Pressefreiheit im Iran die Öffentlichkeit über die massiven Menschenrechtsverletzungen und die systematische

Medienzensur informieren.


 GEMEINSAMER Einsatz für die Meinungsfreiheit im Iran und Lenkung der Aufmerksamkeit der Besucher auf die Unterdrückung

von Schriftstellern, Journalisten, Künstlern und Menschenrechtlern im Iran ist ein Beitrag aller freiheitsliebenden Menschen die

unmenschliche Dimension dieser Unterdrückung vor der Wellöffentlichkeit sichtbar zu machen.


 Süd-Ost-Ecke der Halle 4


Die Freiheit des Wortes ist unverhandelbar, überall auf der Welt, auch im Iran!


 SKIF - Solidaritätskomitee für Iran, Frankfurt am Main


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http://hambastegi.webhop.org

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 28. September 2011 um 07:36 Uhr
 

Bäume sterben stehend

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Bäume sterben stehend!


Der Sommer des Jahres 1988 wird für die iranische Bevölkerung von bitteren und entsetzlichen Erinnerungen begleitet. In

diesem Sommer begingen die Henker des Regimes im Iran eines der größten politischen Verbrechen der Geschichte des Landes,

und in ihrer Mordfabrik ermordeten sie Tausende der konsequentesten Kämpfer für Freiheit aus verschiedenen politischen

Organisationen und Parteien Irans.

 

Auch heute beabsichtigt das diktatorische Regime politische Gefangene mittels unmenschlicher Haftbedingungen still und

allmählich zu töten. Das Böse, das heute in den Folterkammern des mittelalterlichen Regimes geschieht, wird damit wohl immer

einen Rest von Erklärungsnot hinterlassen.


Bewegt von großer Trauer rufen wir deshalb alle freiheitsliebenden Menschen auf, sich zu einer Gedenkfeier zusammenzufinden, um

- die politischen Gefangenen im Iran, die sich heute in einem heldenhaften Kampf für Freiheit und soziale Gerechtigkeit einsetzen,

   zu unterstützen und um

- den unzähligen Opfern der Massenhinrichtung politischer Gefangener im Sommer 1988 die Ehre zu erweisen.

Kommen Sie deshalb am Samstag, 27. August 2011

um 18:00 Uhr

zur Hauptwache in Frankfurt am Main!

Wie kann man sich vorstellen, dass wir nicht kommen würden, wenn man weiß, dass wir zusammen gelitten haben, dass wir

zusammen unsere Kämpfer beweint haben, die in den Gefängnissen gehängt wurden; wenn wir wissen, dass jetzt die Körper aller

unserer Brüder und Schwester in „Khavaran“ vereint sind.


Wer sich nicht erinnert, ist dazu verurteilt, die Vergangenheit wieder zu erleben.

 

SKIF-Solidaritätskomitee für Iran, Frankfurt am Main

Video-Bericht:

http://www.youtube.com/watch?v=V0aT-m76VPo

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 24. September 2011 um 19:31 Uhr
 

12. Juni 2011

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NEIN zur Diktatur!

Liebe Freunde,

der zivile Widerstand der iranischen Bevölkerung gegen das despotische Regime findet trotz Massenverhaftungen, Folter und

Hinrichtungen immer neue Formen und die historische Bewegung der iranischen Nation für Freiheit und Demokratie geht immer

weiter.

 

Dieser heldenhafte und stolze Kampf steht jetzt vor seinem zweiten Jahrestag am 12. Juni 2011, und dieser Tag wird von der

auferstandenen Bevölkerung im Iran und allen freiheitsliebenden Menschen der Welt geehrt!

 

Wir rufen deshalb alle demokratische Organisationen und Menschenrechtverteidiger auf, sich an diesem Tag  

ab 18 Uhr an der Hauptwache in Frankfurt am Main

zu einer Veranstaltung zusammen zu finden.

 

GEMEINSAM GEGEN DIKTATUR!

GEMEINSAM FÜR FREIHEIT UND DEMOKRATIE!

HAND in HAND mit den Menschen im Iran für ein WECHSEL!

 

SKIF - Solidaritätskomitee für IRAN, Frankfurt am Main


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Zuletzt aktualisiert am Samstag, 14. Mai 2011 um 12:58 Uhr
 
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